Pingu - Eine unerwartete Pause

Shownotes

Manchmal möchten wir unbedingt weitermachen – doch unser Körper braucht eine Pause.

Andrea hat ein grosses Ziel: Sie möchte an ihrem ersten Tennisturnier teilnehmen! 🎾

Sie trainiert fleissig, freut sich über ihre Fortschritte und kann es kaum erwarten, wieder auf dem Tennisplatz zu stehen.

Doch plötzlich kommt alles anders als geplant. Andrea wird ausgebremst und muss eine Pause einlegen.

Das fällt ihr gar nicht leicht. Was ist, wenn sie etwas verpasst? Was ist, wenn die anderen Kinder weitertrainieren und besser werden?

Mit der liebevollen Unterstützung ihrer Familie entdeckt Andrea etwas Wichtiges: Manchmal gehört es auch zum Mutigsein, geduldig zu sein, auf den eigenen Körper zu hören und sich Zeit zum Erholen zu geben.

🌟 Das entdecken wir in dieser Folge:

  • Nicht immer läuft alles nach unseren Plänen.
  • Pausen gehören zum Leben und zum Lernen dazu.
  • Unser Körper braucht manchmal Ruhe, um wieder zu Kräften zu kommen.
  • Wir dürfen enttäuscht sein, wenn etwas nicht so klappt, wie wir es uns wünschen.
  • Ein kleiner Rückschritt bedeutet nicht, dass all unsere Fortschritte verloren sind.

💭 Eine Frage an dich:

Musstest du auch schon einmal auf etwas verzichten, auf das du dich sehr gefreut hast?

Vielleicht konntest du wegen einer Erkältung nicht zum Sport, einen Freund nicht besuchen oder bei einem Ausflug nicht mitmachen.

Was hat dir geholfen, wieder fröhlicher zu werden?

🎨 Deine kleine Mitmachübung – Meine Kraft-Tankstelle

Zeichne eine grosse Batterie auf ein Blatt Papier. 🔋

Überlege dir drei Dinge, die dir guttun, wenn du müde, traurig oder krank bist.

Vielleicht sind das:

💙 Eine gemütliche Geschichte hören.

💛 Mit deinem Lieblingskuscheltier kuscheln.

🌟 Dich ausruhen und dir etwas Schönes vorstellen.

Male diese drei Dinge in deine Batterie.

So hast du deine ganz persönliche Kraft-Tankstelle, die dich daran erinnert, gut auf dich aufzupassen.

⭐ Dein Erfolgsjournal für den Abend

Auch an einem ruhigen Tag kannst du etwas aufschreiben oder zeichnen:

  • Drei Dinge, für die du heute dankbar bist.
  • Drei kleine Dinge, die dir heute gutgetan haben oder gelungen sind.

Vielleicht war dein grösster Erfolg heute, dass du dich ausgeruht hast, obwohl du lieber gespielt hättest.

Auch das zählt!

💙 Dein Mutmach-Satz für heute:

«Ich darf Pausen machen. Ich vertraue meinem Körper und gebe mir die Zeit, die ich brauche.»

🌈 Denke daran:

Du musst nicht jeden Tag etwas Grosses schaffen. Manchmal ist das Beste, was du tun kannst, dich auszuruhen und neue Kraft zu sammeln.

Auch eine Pause gehört zu deinem Weg!

🐧🎾 Viel Freude beim Zuhören und beim Entdecken deiner eigenen Stärke!

Aus der Kindergeschichte «Pingu kann sich nicht entscheiden» von Anita Albrecht.

🎧 Kinderpodcast «Kleine Tiere – grosse Abenteuer»

Transkript anzeigen

00:00:01: Ausbremst!

00:00:03: Die nächsten Tage vergönnt wie im Flug.

00:00:07: Mit jedem Training rückt auch das grosse Vereins-Turnier Stück für Stück ein bisschen näher.

00:00:15: Andrea hat in der vergangenen Woche unglaublich viel gelernt.

00:00:20: Ihre Schläge werden sicherer, ihre Bewegung flüssiger und ihrer Selbstvertrauen grösser.

00:00:29: Drossa lobt Andrea immer wieder, wie fleissig das sie ist und dass sie nie auf geht sondern immer weiter macht.

00:00:40: Mittlerweile sind es nur noch sieben Mal schlafen bis zum Turnier.

00:00:46: Andrea zählt tag und kann sich kaum erwarten.

00:00:51: Sie stellt sich vor, wie sie gemeinsam mit den anderen Kindern auf dem Trainingsplatz steht Und sie stellt sich fort wie sie dort allen zeigen wird, was sie alles gelernt hat.

00:01:04: Die Gedanken zauberen ihr jedes Mal ein lächleres Gesicht.

00:01:10: Andrea weiss inzwischen, dass die Sachen genau so passieren, wie man sich das wünscht.

00:01:17: Eines Morgens wacht Andrea auf und fühlt sich merkwürdig.

00:01:23: Ihr Kopf ist schwer!

00:01:25: Sie mag taugen kaum aufmachen Und obwohl sie unter einer warmen Decke liegt, hat sie kalt.

00:01:35: Langsam will sie aufhocken aber ihr wird ihnen gerade schwindelig.

00:01:42: Mami!

00:01:44: rufen sie leislich.

00:01:46: Das Mami kommt sofort ins Zimmer und setzt sich neben sie.

00:01:51: Sie lädt Andrea vorsichtig ihren Flügel auf die Stürme.

00:01:55: Uiuiui, das ist ganz schön warm, sagt das Mami und holt den Fiebermesser.

00:02:02: Andrea wartet geduldig, bis der Fiebermesser beibt und das Mami kann darauf schauen.

00:02:08: Oh nein!

00:02:10: Fieberg!

00:02:11: Andrea muss öffnen, weil das bedeutet, dass sie heute die Heime bleiben muss.

00:02:18: Das Mami sagt das an Andrea.

00:02:21: Hmh... Heute bleibst du lieber die Heimen.

00:02:25: Mit Fieberger kannst du nicht in die Schule gehen.

00:02:29: Andrea weiss das, aber sie ist trotzdem traurig und das Mami meldet zu Andrea in der Schule ab.

00:02:38: Der ganze Tag lebt Andrea im Bett.

00:02:42: Sie schläft viel Zwischendurch trinkt sie Tee oder isst ein bisschen Suppe?

00:02:51: Sie schaut raus zum Fenster.

00:02:54: Dossen spielt eine Kind auf den Strass Und sie denkt als Tennis spielen.

00:03:00: Sie denkt, als Training.

00:03:03: Sie würde auch mega gern wieder den Tennis-Schläger in die Hand nehmen.

00:03:08: Aber jetzt steht er einfach so neben dem Nachtdischli.

00:03:13: Sein kürzt leislichen Dicken von ihrem Wecker.

00:03:17: Das erinnert sie daran?

00:03:19: Dass es ja gar nicht mehr so lange dauert!

00:03:22: Bis das Traunier vor der Tür steht... ...hast Gott nichts mehr im Wochenende.

00:03:29: Andrea leidet wieder ins Bett und zieht ihre Decke über den Kopf.

00:03:34: Zum ersten Mal seit langer Zeit spürt sie wieder das unangenehmen Gefühl in ihrem Buch, was ist wenn ich nicht gesund bin am Turnier?

00:03:45: Und was ist, wenn ich gar nicht mitspielen kann?

00:03:48: Sie macht sich ganz schön grosse Sorgen.

00:03:52: Am Nachmittag bringt ihr Mia noch die Hausaufgaben vorbei.

00:03:57: So kann es sich dann Andrea ein bisschen ablenken.

00:04:01: Nachdem sie geschlafen hat, macht sie noch etwas Matikaufgaben.

00:04:06: Am Abend fühlt sie sich zwar etwas besser, aber sie hat immer noch Fieber und sie weiss, dass sie morgen auch den ganzen Tag zu Hause bleiben soll.

00:04:20: Wie in jedem Abend nimmt sie ihr Tagebuch in die Hand.

00:04:25: Dieses Mal fällt ihr Schreiben schwer.

00:04:29: Sie blickt lang auf die leere Seite und weiss einfach nicht, was ihnen schreiben.

00:04:35: Sie ist auch sehr müde und mag den Stift kaum heben.

00:04:40: Und dann hat sie einen Gedanken und sie schreibt ihn.

00:04:45: Heute bin ich dankbar dafür dass sich das Mami gut um mich tut kümmern und dann weiss sie nicht mehr weiter.

00:04:54: Sie überlegt und überleitet.

00:04:57: Was war ich heute noch einmal?

00:04:59: Was habe ich heute den ganzen Tag gemacht?

00:05:01: Ich habe ja nichts gemacht.

00:05:03: Wofür soll ich denn dankbar sein?

00:05:06: Ich bin jeden ganzen Tag krank gewesen!

00:05:10: Sie will das Tagebuch schon auf die Seite tun, aber dann erinnern sie sich an die Rosa, die sie eines gesagt hat.

00:05:19: Mängis sind die kleinen Schritte die wichtigsten.

00:05:24: Dann hat sie ihren Gedanken und schreibt weiter Heute ist mir gelungen, dass ich geduldig bin.

00:05:34: Ich habe genug getrunken, damit mein Körper gesund kann werden!

00:05:39: Ich habe mit meinem Körper Ruhe gegeben und auf meinen Körper gelassen.

00:05:46: Was sie in jedem Reusherz schreibt fühlt sich plötzlich viel besser.

00:05:52: Sie hat heute zwar keine Tennis gespielt und sei eigentlich nichts Wichtiges geschafft.

00:05:58: Was sie geschafft hat, ist, dass sie auf ihren Körper gelassen und auf ihre Körper aufpasst.

00:06:07: Darauf ist sie stolz, denn nur weil sie jeden Objekt in Übung macht, ist er auch ins Hinkel, dass Sie dafür auch an Dankbar sein können.

00:06:18: Bevor sie dort schläft, läuft sie noch ins Badezimmer damit es sich aufs WC kann und ihre Zehne muss sie ja auch noch putzen!

00:06:28: Weil sie gerade steht, stellt sie sich vor den Spiegel.

00:06:33: Ihre Spiegelbild sieht müde aus.

00:06:36: Die Augen kleiner als sonst und ihre Bäckchen sind rosa.

00:06:43: Ein Moment lang hat Andrea ihr Mut gesetzt.

00:06:48: einfach wollen weglassen oder wieder lecken.

00:06:52: Aber dann ist es in der Kopf.

00:06:54: Nein!

00:06:55: Gerade heute ... brauche ich es am meisten.

00:06:59: Sie sagt, ich bin mutig!

00:07:02: Ich darf mir Zeit nehmen zum Gesundwerden.

00:07:06: Mein Körper weiss, dass er gesund wird.

00:07:09: Ich weiss das mein Körper gesund ist... ...ich schaffe mich als ich glaube.

00:07:16: Ich schaff das und noch so müde und traurig wie sie vorher gesehen hat, geht ihr nach dieser Übung besser?

00:07:26: Und sie weiss Das Training morgen und die nächsten Tage wird sie vielleicht auch verpassen.

00:07:32: Aber sie weiss, dass es wichtig ist, dass sie ihrem Körper Zeit gibt und dass der Körper fit wird, sodass Andrea genug Energie hat zum Turnier starten können.

00:07:47: Und wenn sie langsam einschläft, wünscht sie sich nur eines – Dass sie gesund wird und dass sie mit ihren Freunden auf dem Denisplatz darf stehen.

00:08:00: Und wenn du willst wissen, ob Andrea gesund wird und wie die Geschichte weitergeht erfährst du nächste Woche, wenn es heisst, kleine Tiere auf grossen Abenteuren!

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